Faust III
Mysterienspiel des 21. Jahrhunderts

Theaterwelt

In der Theaterwelt ist Peter Stein als der "Großregisseur" bekannt, der die Themen stemmt (wie Faust I+II komplett, Wallenstein), die angeblich keiner heute mehr zu leisten vermag. Wer ihn gelegentlich im Auto anläßlich seiner Auszeichnung als bedeutender Regisseur der Gegenwart hört, sollte sich erfreuen, ob seiner zynischen Zunge. 50.000 € aus Russland seien zwar wohltuend - so der Großkotz - aber absolut nicht gerechtfertigt im Hinblick auf den Regisseur. Nun, der Plan war schnell gereift, der Großregisseur verdient sich auf seine alten Tage in Umbrien ein Zubrot für sein karges Leben. Es ward ein Cabinett gemietet bei diesem Herrn, man kann es nur empfehlen. Nach ausführlichen Genuß des herrschaftlichen Ambiente wurde der Haushaltung als Gastgeschenk eine komplette Dokumentation hinterlassen im perfiden Gedanken, der Herr könnte sich für die Weiterentwicklung des Faustmythos interessieren.

Leute, ihr glaubt doch nicht wirklich, daß dieser Einsatz von irgend einer Reaktion seitens des Peter Stein gekrönt war!

So sitzt er denn in seinem herrlichen Umbrien und trauert über den Verlust seines Fingers. Es war wohl Fausten' heimliche Rache, ob des total widersinnigen Schlußbildes von Faust II, das ihm letztlich nicht unversehrt ließ.

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