Faust III
Mysterienspiel des 21. Jahrhunderts

Einführung

Gehalten am 9. Oktober durch den Autor

Liebe Freunde! 
Was dem Eckermann da vom Samstag auf Sonntag den 21. Dezember 1828 träumte, ist doch wie auf unsere Zeit gemünzt. Klarer kann man doch nicht sagen, daß mit Goethes Zustimmung die Geschichte längst noch nicht zu Ende ist. Das entwickelt sich doch weiter in unsere heutige Zeit und mindestens noch für weitere 500 Jahre. Ein kleines Geheimnis will ich Ihnen aus dem Faust III verraten. Die Schlußszene spielt sogar am 19. Juni 4264. Das ist gut 2160 Jahre nach diesem Jahrhundert. Es ist ein Pfingstsonntag und Gralstag! Die Zeitdistanz wird manchem von Ihnen etwas sagen. Gerne überlasse ich dies Ihren eigenen kreativen Gesinnungen.

Nun, es versteht sich sicher von selber, nachdem mir klar wurde, es ist an der Zeit mit dem Faust, die Sache müsse fortgesetzt werden, daß ich versuchte, ob ich mich nicht vor diesem Projekt drücken könne. Es müsse doch irgendwo einen Kompetenten gibt, der sich der Sache annimmt, aber ich fand keinen. Niemand meldete sich freiwillig. Was blieb mir aber übrig. Einer musste es doch machen. Zu finden war kein anderer! Also war ich am Haken. Muss ich mich weiter entschuldigen für meine Waghalsigkeit? Es geht doch nur um meinen Kopf und Kragen.
Das Projekt ist nun so weit fertig, wenn man überhaupt von fertig reden kann. Die Figuren haben sich mit mir und bei mir ausgesprochen. Die Schlußszene, die heute allerdings nicht zur Aufführung kommt, steht. Was zu sagen war, ist gesagt.

Danksagung

Nun hoffe ich sehr, daß Sie von mir nicht heute Abend eine „Einführung“ in den Faust III erwarten. Heute geht es darum, daß Projekt aus der Taufe zu heben mit Ihrer Mithilfe. Gelingt dies, dann sehen wir gerne weiter

Eines aber habe ich noch auf dem Herzen. Ich habe das starke Bedürfnis Goethe gegenüber einen Dank über die Weltengrenzen auszusprechen, einen Dank dafür, daß er uns mit dem Faust die Weltweisung der Menschheitsaufgabe „Entwicklung des Bewußtseins“ geschenkt hat und klug dabei die Möglichkeit offen gelassen hat, daß eine Fortsetzung unter und mit unserer heutigen Geisteshaltung entstehen durfte. 

Ein weiteres großes Bedürfnis ist mir, zu erwähnen, daß ich ohne meine intensive Auseinandersetzung mit der Anthroposophie nie in die Grundverfassung gekommen wäre, dieses Projekt zu beginnen. Allein aus diesem Grunde ist es mir ein Anliegen, Ihnen davon Kenntnis zu geben, daß heute unter uns eine Persönlichkeit oder darf ich sagen „Geist“ hier anwesend, bei dem sich nach meinen eigenen Inkarnationsforschung herausgestellt hat, daß diese  Individualität ausgerechnet mit Rudolf Steiner den letzten Todestag und Ort gemeinsam hat. Es wird Ihnen verständlich sein, daß ich aus diesem Geist auf Zustimmung hoffe!

Nun aber zum Eigentlichen des Abends. Sie werden 3 Szenen erleben und einen Prolog.  Mit Goethes eigenen Worten aus der Zueignung die Verbindung herzustellen.

„Ihr naht euch wieder schwankende Gestalten, ....

Bühne frei!

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